Wo ich war

Über mich

Nachdem ich die ersten 22 Jahre meines Lebens mehrheitlich in der Schweiz verbrachte, wollte ich etwas von der Welt sehen. Da passte es ganz gut, dass Gott mich herausforderte, mehr über ihn zu lernen. Ich fand eine Jüngerschaftsschule (DTS) von Jugend mit einer Mission (YWAM) in Norwegen.
Von Anfang September 2014 bis Mitte Juni 2015 war ich also in Nord-Norwegen und lernte viel über Gott, die Welt und mich selbst.
 
Ich wuchs in einer christlichen Familie in der Schweiz auf und während den ersten 22 Jahren meines Lebens verliess ich dieses kleine Land nur 5 mal. Und obwohl ich als Kind wenig von der Welt wusste, hatte ich doch schon damals den Wunsch, eines Tages Missionarin zu werden. Als dann aber die schwierigen Teenageer-Jahre kamen, geriet dieser Wunsch mehr und mehr in Vergessenheit.
 
Über Neujahr 2012/13 war ich im PraiseCamp, einer christlichen Jugendkonferenz in der Schweiz. Dort erinnerte ich mich wieder an meinen Traum und fühlte Gott zu mir sagen: "Es ist Zeit, deinen Traum zu leben!"
Ich wusste, dass es um Missionar zu werden gut war, zuerst eine Bibelschule zu machen. Aber ich hatte einige negative Erfahrungen mit Schule gemacht und deshalb zögerte ich noch. Schliesslich entschied ich mich zu beten: "Gott, wenn du wirklich willst, dass ich auf eine Bibelschule gehe, dann musst du mir eine finden, wo ich mich wohlfühlen werde."
Einige Wochen später kam mir die Idee, im Internet nach "Bibelschule" und "Outdoor" zu suchen. Was ich fand war eine outdoor adventure DTS (Jüngerschaftsschule) von JMEM (Jugend mit einer Mission) in Norwegen. Und als ich sah, dass die Schule eine Woche nach dem Ende meiner Sommerpläne anfing, da wusste ich, dass ich dort hin gehen werde.
Als die Schule begann, fand ich schnell Freunde und es gefiel mir gut.
 
Schliesslich war es Zeit, den 2-monatigen Einsatz zu planen und wir erfuhren wer mit wem wohin reisen würde. Ich war nicht gerade glücklich über diese News. Ich war im Team Grönland eingeteilt, was nicht mein Ziel erster Wahl war und ich war auch nicht besonders glücklich mit meinen Teammitgliedern. Aber ich konnte nichts daran ändern und so blieb mir nichts anderes übrig, als zu beten: "Gott, wenn du wirklich willst, dass ich nach Grönland gehe, dann mach, dass es ich es mit Freude tun kann."
Als es Zeit war abzureisen, war es OK für mich, nach Grönland zu reisen, aber die Freude fehlte noch etwas. Um nach Grönland zu gelangen, flogen wir zuerst mit dem grössten Flugzeug in dem ich je war. Und dann flogen wir auch noch in einem kleineren Flugzeug als ich jemals gesessen hatte. Und ich bin doch recht Fliegerei-interessiert.
In Grönland angekommen sah ich all die verschiedenfarbigen Häuser, die einen wunderbaren Kontrast zum weissen Schnee bildeten. Ich lernte viele wunderbare Leute kennen und hörte die schöne Sprache, genannt Grönländisch. Dabei stellte ich fest, dass es mir in Grönland ganz gut gefiel. Und obwohl es mit meinen Teammitgliedern nicht immer einfach war, war es doch eine gute Zeit als Teil des Team Grönland.
 
Rückblickend kann ich nun sagen, dass diese Zeit in Norwegen und Grönland eine deer besten Zeiten meines Lebens war.

Wo ich war

 

Ich bin inzwischen an so vielen Orten gewesen, dass es schon fast schwierig ist, alle aufzuzählen und nichts zu vergessen. Deshalb habe ich alle Orte in einer Karte eingetragen. Und wenn ich schon so eine wunderbare Karte habe, kann ich sie hier gleich präsentieren. Dann habe nicht nur ich etwas davon. ;-)

 

Information zur Karte: Links-Oben ist die Legende... um zur Grossansicht zu gelangen: Das Viereck-Symbol oben rechts öffnet ein neues Fenster mit der Karte.